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Mit einem
in Anbetracht des Chancenverhältnisses zwar auch in dieser Höhe verdienten,
nach dem Spielverlauf aber keinesfalls so souverän heraus gespielten Erfolg gegen
eine gute PSK-Mannschaft beendete der KSV seine Serie von sechs sieglosen Begegnungen.
Damit geht man nun etwas beruhigter in die Winterpause, wäre der
abstiegsbedrohte Konkurrent von der Ettlinger Allee bei einer Heimniederlage
doch bis auf einen Punkt heran gekommen. Von Beginn
an spürten die Anhänger, dass die Skurjatin-Schützlinge sich der Bedeutung
dieses Jahresabschlusses bewusst waren. Sie gingen konzentriert zu Werke,
wiewohl die nötige Sicherheit noch zu wünschen übrig ließ und die keineswegs wie
ein Absteiger agierenden Gäste die Anfangsphase überlegen gestalteten.
Allerdings lag die Mehrzahl an Torgelegenheiten auf Seiten der Hausherren.
Simon Schreiber mit einer
Kunstschusseinlage (8.) und nach einem Abpraller (9.) sowie Daniel Arnold, der die Kugel nicht schnell
genug verarbeiten konnte (15.), ließen aufhorchen. Dazwischen sorgte ein
Freistoß von Marco Hernandes, der in der KSV-Abwehr hängen blieb, für etwas
Torgefahr auch auf der anderen Seite (11.) Dann lenkte PSK-Schlussmann Schleicher
einen Flankenball von André Schifferdecker über die Querlatte (27.). Wenig später
setzten sich die KSV-er im Gäste-Strafraum fest. Clemens Panzer schaffte es gegen die vielbeinig verteidigende Abwehr nicht,
drei Mal in Serie den Ball im Tor unter zu bringen (33.). Wie schon zuvor
durften sich die Postler bei ihrem sicheren Keeper bedanken, noch nicht in
Rückstand geraten zu sein. Drei Minuten später war aber auch er machtlos. Einen
von Kapitän Valentin Skurjatin vor
das Tor geschlagenen Ball setzte Mauricio Monteiro
aus kurzer Distanz an den Innenpfosten, von wo er endgültig den Weg ins PSK-Tor
zu 1:0 fand (36.). Es dauerte bis in
die Nachspielzeit des ersten Abschnitts, als zwei Szenen für eine gewisse
Vorentscheidung sorgten. Zwar nahm der quirlige Hernandes das Angebot der
KSV-Deckung an, einen Weitschuss unbehelligt ansetzen zu dürfen, drosch die Kugel
aber weit am KSV-Heiligtum vorbei. Im weiteren Verlauf des direkt nachfolgenden
Abstoßes spielte Arnold einen gezielten
Steilpass in den Lauf von Panzer,
der aus spitzem Winkel Goalie Schleicher buchstäblich in letzter Sekunde zum 2:0 überwand. Ohne Anspiel und etwas
geschockt trotteten die Postmänner dann zum Pausenwasser.
Sichtlich
munterer eröffneten sie dann aber die zweite Halbzeit. Sebastian Maier zielte
aus 25 Metern knapp über die Querlatte (51.) und ein Kopfball von Lucas
Leinweber trudelte Zentimeter am Pfosten vorbei (57.). Etwas überraschend zog
dann aber der KSV nach einem schönen Angriffszug auf 3:0 davon. Schifferdecker
legte uneigennützig auf Panzer ab,
der aus acht Metern vollstreckte (64.). Schon kurz darauf lag allerdings der
Anschlusstreffer in der Luft. Hans Schmid grätschte jedoch in Torliniennähe an
einer flachen Hereingabe vorbei (67.). KSV-Hüter Ricardo Assis verspürte dann aber doch Adventsgefühle und gab mit einem
unnötigen Foulspiel im Strafraum den Blau-Gelben Gelegenheit zum Anschluss zu
kommen. Kapitän Alexander Sturm nahm das Geschenk an und verkürzte vom Strafstoßpunkt
auf 1:3 (72.). Den Hausherren nahm
der Gegentreffer einige Zeit die Sicherheit. Viele Ballverluste ließen die
Südstädtler immer wieder ins Spiel kommen, was jedoch allenfalls zu einer optischen
Überlegenheit führte. Und wenn die KSV-Abwehr mal nicht voll im Bilde war,
gaben sich die PSK-Angreifer als zu wenig durchschlagskräftig. Aber auch die
Hausherren ließen die sich bietenden Konterchancen liegen. Panzer scheiterte aus spitzem Winkel erneut an Schleicher (79.) und
Timo Gob verhaspelte freistehend
eine Einschussmöglichkeit (85.). Der letzte Angriff dieses Spiels saß dann aber
wieder. Nach einem weiten Freistoß setzte sich Arnold auf Linksaußen durch und legte quer zu Gob, der überlegt zum 4:1-Endstand
einnetzte (89.).
Aufstellung: Assis – Pfeffinger (74.
Zunftmeister), Decker, Monteiro, Tunggul (83. Justl) – Panzer, Brumm (80. Gob),
Skurjatin, Arnold – Schreiber – Schifferdecker
Schiedsrichter: Harald Seib (SV Horrenberg)
Zuschauer: 35
Tore: 1:0 Monteiro (36.), 2:0 Panzer
(45.+2), 3:0 Panzer 64.), 3:1 Sturm (72. FE.), 4:1 Gob (89.)
Eckbälle: 8:2
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