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Mit einer
Formation, die in dieser Zusammensetzung noch nie auf dem Platz stand, schaffte
der KSV bei der Reserve des Kreisliga-Aufstiegsfavoriten den Sprung ins
Viertelfinale des Kreispokals. Den Grundstein dafür legte ein früher Doppelschlag
in den Anfangsminuten. Die Kirchfelder zeigten sich noch reichlich unsicher und
kamen in ihrer Hintermannschaft mit den frühen Störmanövern der KSV-Angreifer
nicht zurecht. So bediente der junge Torwart Hafemann bei einer Abwehraktion
sehr überhastet André Schifferdecker, der sich die Chance nicht
entgehen ließ und flach neben den Pfosten zum 0:1 einnetzte (8.). Nur wenige Augenblicke später sah sich Daniel Arnold plötzlich frei vor dem Kasten
und überwand den heraus eilendenSchlussmann listig von der Strafraumgrenze zum 0:2 (10.). Bei einem Konterangriff ließ sich dann Schifferdecker etwas zu weit abdrängen,
konnte dennoch nach innen legen, aber Arnold
versemmelte den Ball aus 18 Metern mit einem Direktschuss weit über den Kasten
(18.). Nun kamen die Gastgeber immer besser auf und erarbeiteten sich zunehmend
Spielanteile. Mehr als zwei Weitschüsse von Kohlbecker (29.) und Mattelson
(34.), die Ricardo Assis sicher parierte,
sprangen aber nicht heraus. Stattdessen hätte ein Kopfball von Schifferdecker Zählbares verdient
gehabt, Goalie Hafemann reagierte aber blendend (32.).
Kirchfeld
kam druckvoll aus der Pause und war klar feldüberlegen, aber ohne Torchance. Ein
Zwischenhoch der Skurjatin-Jungs nach einer Stunde konnte die bei den Anhängern
mittlerweile aufgekommene Nervosität wieder etwas reduzieren. Timo Gob hätte seinen ersten Saisontreffer
erzielen können, köpfte aber nach einer Flanke von Sebastian Marcinek aussichtsreich am Pfosten vorbei
(56) und ein Schuss von Valentin Skurjatin
streifte das Außennetz (58.).Zwei Minuten später dann doch Durchatmen bei den
Gästen. Schifferdeckers Andy erkämpfte
sich im Halbfeld die Kugel, spielte den Torwart aus und schob routiniert zum 0:3 ein (60.). Dann hätte Gob besser abgeben statt schießen
sollen (64.). So aber sah man sich weiterhin nicht nachlassenden Kirchfeldern
gegenüber, die bei einem Freistoß ohne Erfolg blieben, weil Felix Decker nach suboptimaler Torwartabwehr
noch klären konnte (66.). Ein weiterer Freistoß aus 30 Metern konnte Assis nur zur Ecke klären, in deren Folge
ein KSV-Defensiver auf der Linie retten musste (80.). Nachdem die Fortunen in
ihren Bemühungen nun stetignachließen
und Schifferdecker einen Heber aufs
Tornetz bugsierte (85.), änderte sich am Spielstand nichts mehr. Am Ende blieb
man erneut ohne Gegentor und qualifizierte sich für das Viertelfinale im
Kreispokal und zusätzlich für die Teilnahme am Verbandspokal 2012/13. Und auch
wenn ausschließlich zweite Mannschaften bezwungen wurden: Glückwunsch Jungs!
Aufstellung: Assis –
Varis (46. Zunftmeister), Monteiro, F. Decker, Ph. Tunggul – Stark (46. Gob), Skurjatin,
Schreiber (75. A. Decker , Marcinek (72. Pfeffinger) – Arnold (81. Bajura) – Schifferdecker
Schiedsrichter : Carlo
Beckmann (FV Wössingen)
Zuschauer: 28
Tore: 0:1
Schifferdecker (8), 0:2 Arnold (10.), 0:3 Schifferdecker (60.)
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