Karlsruher Sportverein Rintheim-Waldstadt e.V. - KSV
KSV I - SPIELBERICHTE

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SV Germania Karlsruhe – KSV: 0:3 (0:0) - 18. Spieltag - 02.03.08

Mühsames Erfolgserlebnis beim Tabellenletzten

Beim Gastspiel bei Germania Karlsruhe hatten die KSV-Jungs mehr Mühe als erwartet, um die eingeplanten Punkte einzufahren. Vor allem in der ersten Hälfte war die Heimmannschaft gleichwertig und ließ nur ansatzweise Torgelegenheiten der spielerisch besseren Waldstädter zu.

So waren ein abgeblockter Schuss von Danny Schäffner (15. Min.) sowie Kopfbälle von Wagram Tarlakjan (24.) und André Schifferdecker (41.) nicht zwingend genug. Dagegen hatte Germanias Elling nach einem kapitalen Schnitzer eines KSV-Akteurs plötzlich freie Schussbahn, doch Keeper Viktor Weigel rettete mit einer Glanztat sein Team vor einem durchaus möglichen Rückstand (33.). Drei Minuten später konnte man im Anschluss an einen 14-Meter-Schuss von Kremer nur mit Glück einen Einschuss verhindern (36.).

Das torlose Remis zur Pause hatte dann aber nicht lange Bestand. Nachdem Tarlakjan bei einer feinen Einzelleistung zunächst nur den Innenpfosten traf (49.), verwertete er Mauricio Monteiros Kopfballverlängerung nach Weigels Abschlag zum 1:0-Führungstreffer (50). Die folgenden Minuten waren wenig berauschend. Um so überraschender fiel dann der zweite Treffer, als sich die Germanen-Defensive von einem Abwehrschlag von Felix Decker überlisten ließ. Tarlakjan hatte wenig Mühe, Mauris erneute Vorlage zum 2:0 einzuschieben (63.). Walter Zehenders Fehlpass hätte in der 65. Minute wieder für Spannung sorgen können, doch scheiterte der agile Ortmann mit seinem 10-Meter Schuss an der glänzenden Fußabwehr des KSV-Torstehers.

Die Hausherren ließen in der Folge in ihrer Kampfkraft nach und mussten nun die Überlegenheit des Tabellensechsten anerkennen, der daraus aber kein Kapital schlagen konnte. Einer der wenigen Höhepunkte in einem häufig zerfahrenen Spiel war ein schnell vorgetragener Angriff des KSV. Anton Wiegel spielte passgenau Sturmführer Tarlakjan frei, der Keeper Knobloch keine Abwehrmöglichkeit ließ und mit seinem Hattrick den letzten Endes verdienten 3:0-Erfolg sicher stellte (83.). Die Germania spielte über weite Strecken nicht wie ein Absteiger und zeigte trotz der aussichtslosen Situation am Tabellenende anerkennenswerte Moral. Die Schindler-Truppe ging engagiert zu Werke und brachte in dem jederzeit fairen Hardtwald-Derby den Nachbarn lange Zeit in Bedrängnis.


Aufstellung: Weigel – Bredhauer, Zehender, F. Decker, Weigold (74. Gruseck) – Schäffner (46. Monteiro), Skurjatin, Wiegel, Tiras (46. Locke) – Tarlakjan, Schifferdecker,

Tore: 0:1 Tarlakjan (50.), 0:2 Tarlakjan (63.), 0:3 Tarlakjan (83.)

Schiedsrichter: Höfs (Bruchsal)

Chancenverhältnis: 4:4

Zuschauer: 82
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