Karlsruher Sportverein Rintheim-Waldstadt e.V. - KSV
KSV I - SPIELBERICHTE

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Karlsruher SV - SpVgg Germania Karlsruhe: 4:0 (1:0) - 3. Spieltag - 09.09.07

Ungefährdeter Heimsieg

Die erste Mannschaft des KSV ging hochmotiviert in das Spiel gegen die Truppe ihres Ex-Trainers. Nach kurzer Abtastphase hatte Geier schon in der 7. Minute mit einem Schuss aus 16m nach einer Ecke die Chance zur Führung, verfehlte aber knapp. Bereits zwei Minuten später scheiterte Schifferdecker nach gutem Pass von Wiegel alleinstehend vor dem Gästetorhüter Burgio. Nach der darauffolgenden Ecke schob erneut Schifferdecker den Ball aus 9 Metern rechts am Tor vorbei. Der Sturmlauf der Waldstädter riss nicht ab und in der 13. Spielminute zimmerte Skurjatin den Ball aus 18 Metern ans Lattenkreuz, den Nachschuss konnte Monteiro nicht verwerten.

Von den Gästen war bisher nichts zu sehen, statt dessen hatten Weigold, Schifferdecker und Monteiro weitere Einschussmöglichkeiten für den KSV, blieben aber ungefährlich. In der 28. Spielminute wird Schifferdecker von Benda im Sechzehner von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter konnte Geier nicht verwerten, da der gute Burgio die Ecke erahnte. Unbeeindruckt spielte der KSV weiter nach vorne, die nächste Chance hatte Skurjatin, der nach einer Ablage von Wiegel den Ball aus 18 Metern rechts vorbeischoss. Für die Erlösung sorgte schließlich Weigold in der 38. Minute als er einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer millimetergenau zum 1:0 ins rechte Eck schlenzte.

Die zweite Halbzeit begann etwas gemächlicher als die erste. Erst in der 64. Spielminute entstand wieder Gefahr. Eine Ecke an den kurzen Pfosten von Wiegel köpfte Schifferdecker neben das Tor. Eine Minute später trat Wiegel erneut einen Eckball in den Strafraum, welcher nach einem missglückten Fallrückzieherversuch von Weigold den Weg zu Geier fand. Dessen Flanke legte Schäffner auf Weigold ab, der aus 5 Metern zum 2:0 vollendete.

Der KSV verwaltete nun seinen Vorsprung und beschränkte sich aufs Kontern. So kam Tiras in der 69. Minute bei einem schnellen Gegenzug nach Pass von Weigold zu einer Direktabnahme aus 20 Metern, die das Tor aber verfehlte. Die erste Torchance für die Gäste des gesamten Spiels ergab sich erst in der 73. Minute, als Geppert einen Eckball aus 17 Metern Volley über das Tor schoss. Eine Minute später legte Tiras auf der anderen Seite auf Skurjatin ab, der völlig freistehend aus 10 Metern den Gästekeeper Burgio anschoss. In der direkt anschließenden Aktion machte Skurjatin es besser, als er allein mit dem Ball auf Burgio zurannte und den Ball zum 3:0 an Burgio vorbeischob.

In der 77. Spielminute schloss Weigold eine Kurzpassstaffette von Gruseck, Wiegel und Skurjatin aus 20 Metern erfolglos ab. Tiras schnappte sich den Ball, dribbelte sich auf der linken Seite durch den Strafraum und scheiterte aus spitzem Winkel am Torhüter. Zwei Minuten später setzte er eine Flanke von Skurjatin freistehend aus 7 Metern an den Außenpfosten. Das brachte Tiras aber nicht aus der Ruhe. 4 Minuten vor Schluss bekam er an der Strafraumgrenze den Ball und hatte genug Zeit, sich eine Ecke für sein Tor zum 4:0 auszusuchen. Kurz darauf verpasste es Wiegel nach schöner Kombination sogar noch das 5:0 zu erzielen.

In der vorletzten Spielminute bekam die Germania doch noch eine Chance zum Ehrentreffer, als Heuer den Gästestürmer Heiler im Strafraum zu Fall brachte. Den von Laßmann genau in die Mitte des Tores getretenen Strafstoss wehrte Weigel mit einer Fußparade ab. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und der KSV gewann (auch in dieser Höhe) verdient mit 4:0.

Aufstellung: Weigel – Bredhauer, Geier, Zehender, Schäffner (77. Freer) – Skurjatin, Weigold, Wiegel, Tiras - Monteiro (61. Gruseck), Schifferdecker (77. Heuer)

Zuschauer: 61

Tore: 1:0 Weigold (38.), 2:0 Weigold (65.), 3:0 Skurjatin (75.), 4:0 Tiras (86.)

Schiedsrichter: Tim Rössler

Chancenverhältnis: 22:2
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